Nach fünf Tagen in der Slowakei kann es natürlich nur einen ganz subjektiven, individuellen Eindruck geben.
Was soll man von einem Volk halten, dass im Jahre 623 von dem fruchtbaren Samo und seinen 13 Frauen begründet wird und dann im Jahre 1848 wieder an der Oberfläche der Weltgeschichte auftaucht, indem es sich eine Grammatik gibt und einen Volksaufstand gegen die Ungarn organisiert?
1200 Jahre dazwischen firmiert das Völkchen als Mähren, großmährisches Reich, Habsburg oder Oberungarn. Und dann sind sie da und wollen einen eigenen Staat.
Skurrile Geschichte! Beharrlich, eigenwillig und ein unglaublicher Überlebenswille, so wirkt das auf mich.
Dabei sind die Menschen, die ich getroffen habe, zurückhaltend, bescheiden und wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, ausgesprochen freundlich und offen. Das Land ist ein Kleinod mit einer wunderschönen, ursprünglichen Landschaft, die es so in ganz Westeuropa nicht mehr gibt. Vielleicht noch weiter ostwärts, aber das kenn ich nicht.
Die Städtchen, die ich gesehen habe, haben jahrhundertealte Innenstädte, deren Bausubstanz sorgsam gepflegt wird und die lebendig sind, also keine sterilen Museen.
Dabei sind die Menschen, die ich getroffen habe, zurückhaltend, bescheiden und wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, ausgesprochen freundlich und offen. Das Land ist ein Kleinod mit einer wunderschönen, ursprünglichen Landschaft, die es so in ganz Westeuropa nicht mehr gibt. Vielleicht noch weiter ostwärts, aber das kenn ich nicht.
Die Städtchen, die ich gesehen habe, haben jahrhundertealte Innenstädte, deren Bausubstanz sorgsam gepflegt wird und die lebendig sind, also keine sterilen Museen.
Darum herum sieht man die Sünden der Industrialisierung, sei’s aus der Zeit des Sozialismus, sei’s die Jetztzeit des Kapitalismus.
Da sind wir wieder bei der Frage, ob wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand nicht auch funktionieren können, ohne Natur und kulturelles Erbe zu zerstören.
Ganz platt gesagt:
Für Bornheim hat sich diese Frage leider weitgehend erledigt, für Banska Stiavnica (Schemnitz) gibt es noch Hoffnung. Bis jetzt haben sie es gut hinbekommen.
Ich komme gerne wieder und möchte mehr von diesem Land erfahren!






